Die Victoria Fälle, Safarierlebnisse in den Nationalparks, afrikanische Hochkultur und den Lake Kariba in Simbabwe erleben
Simbabwe ist ein faszinierendes Reiseziel. Neben den weltberühmten Victoria Fällen bietet Simbabwe Safarierlebnisse in unberührten und wenig bereisten Nationalparks, Berglandschaften, Safari entlang großer Flüsse und ein besonderes Ziel mit dem Lake Kariba, dem größten menschengemachten Stausee.
Lohnt sich ein Besuch an den Victoria Fällen in Simbabwe?
Das touristisch wichtigste Ziel in Simbabwe sind die Victoria Fälle. Die Victoria Fälle (Mosi-oa-Tunya - "der Rauch der donnert") sind ein Traumziel vieler Reisenden.

Der Sambesi Fluss stürzt hier mit donnernder Wucht in die Tiefe. Bei einem Spaziergang durch den Victoria Falls National Park erhascht man Ausblicke auf den längsten Wasserfall der Erde.
Der Wanderweg im Park liegt gegenüber der eigentlichen Fälle. Besonders während der Trockenzeit sind die Fälle gut zu erkennen. Bisweilen sieht man auch Elefanten auf der anderen Seite umherziehen.
Auf einer Luftaufnahme der Victoria Fälle kann man dies gut erkennen. Auf der simbabwischen Seite (im vorderen Bereich) wandert man gegenüber, auf der sambischen Seite entlang der Fälle.
Was kann man in Victoria Falls unternehmen?
Während der Trockenzeit bei Niedrigwasser kann man in den Devils Pool an der Abbruchkante auf der sambischen Seite schwimmen. Auf dem Sambesi Fluss werden Bootsfahrten am Abend angeboten. Auf diesen Bootsfahrten erlebt man den Sonnenuntergang mit Blick auf die Gischt der Victoria Fälle während man oft Elefanten und Nilpferde im Fluss sieht - auch Dinner- oder Sundowner Cruises sind beliebt.

Angebote für Sportbegeisterte und spannende Aktivitäten in Victoria Falls
In Victoria Falls werden Rafting Trips angeboten, man kann kleinere Kanu-Touren auf dem Fluss unternehmen, Bungee springen, Speedboot fahren, ein Township-Food Experience buchen und vieles mehr.
Helicopter Flüge über den Fällen sind beliebt. Victoria Falls bietet für alle etwas, für jedes Budget und die verschiedensten Bedürfnisse.
Ich möchte die Natur erleben - ist Victoria Falls dann nicht zu touristisch und trubelig für mich?
Natur- und Ruhesuchende sollten eher außerhalb der Stadt wohnen und wer Aktivität und Abwechslung sucht, ist in der Stadt selbst gut aufgehoben.
Der Zambesi Nationalpark grenzt direkt an die Stadt und nur wenige Kilometer flussaufwärts in Richtung Botswana liegen verwunschene Inseln im Fluss, auf denen man einsame Boots- und Safarifahrten erleben kann. Unterkünfte im Busch bieten ein authentisches Safarierlebnis. Tsowa Safari Island ist eine solche naturnahe Unterkunft. Für unseren Reisebaustein Tsowa Island & Victoria Falls verbinden wir 2 Nächte in Victoria Falls mit 2 Nächten Safari auf einer romantischen Insel im Sambesi Fluss.

Anreise nach Victoria Falls
Durch die Eröffnung des internationalen Flughafens in Victoria Falls vor einigen Jahren ist es noch einfacher geworden, eine Afrika Reise hier zu beginnen.
Die kleine Stadt Victoria Falls liegt nicht weit von Botswana, Namibia und Sambia. Einen Aufenthalt in Victoria Falls könnt Ihr einfach mit diesen Reiseländern verbinden. Der Grenzverkehr ist unkompliziert und Ihr könnt eine Reise in Victoria Falls beenden oder beginnen. Für Selbstfahrer Reisen eignen sich besonders Botswana und Namibia. Große Teile von Simbabwe und Sambia werden überwiegend im Rahmen von Flugsafaris besucht. Die Entfernungen sind teilweise groß und die Straßenverhältnisse schlecht von daher bietet sich hier eine Reise im Kleinflugzeug an.
Es gibt auch direkte Flugverbindungen nach Kapstadt, Johannesburg und in den Krüger Nationalpark.
Wir finden, ein Besuch an den Victoria Fällen lohnt sich! Auch mehrmalige Besuche, da man - je nach Jahreszeit - ganz Unterschiedliches unternehmen kann.
Der Hwange Nationalpark in Simbabwe
Nur 3 Stunden südlich von Victoria Falls liegt der größte Nationalpark Simbabwes - der Hwange Nationalpark - der eine trockene Kalahari Landschaft schützt. Im Hwange Nationalpark kann man besonders gut Elefanten beobachten aber natürlich auch alle anderen Tiere der afrikanischen Savanne wie Löwen, Geparden und Antilopen.

Den Hwange Nationalpark erreicht man per Pkw, mit einem kurzen Flug oder - eine Besonderheit - mit einer Zugfahrt auf historischer Strecke. Der Brite Cecil Rhodes wollte sich seine kolonialen Träume erfüllen und eine Eisenbahn von Kairo bis nach Kapstadt bauen. Ein Teil dieser Strecke existiert bis heute und wird für den Güterverkehr und eine besondere Zugverbindung zu einem Camp genutzt.
Safari Guides in Simbabwe - besonders erfahren und sehr gut ausgebildet
Eine Besonderheit in Simbabwes sind die extrem gut ausgebildeten Guides, die eine mehrjährige Ausbildung von bis zu 5 - 7 Jahren durchlaufen müssen. Diesen Unterschied zu anderen Ländern merkt man im Kenntnisreichtum der Guides. Wer sich intensiver für die Abläufe in der Natur interessiert und etwas lernen will, ist hier genau richtig.
Im Hwange Nationalpark Simbabwe werden oft Fußsafaris angeboten. Den Hwange Nationalpark könnt ihr ganzjährig bereisen. Manche Camps sind während der Regenzeit besonders empfehlenswert.
Mana Pools Nationalpark - im Norden Simbabwes
Ein besonderes touristisches Juwel ist der Mana Pools Nationalpark. Die Anreise nach Mana Pools führt meisten über einen Flug im Kleinflugzeug von der Hauptstadt Harare aus. Die Mana Pools liegen am Zambesi Fluss ganz im Norden Simbabwes. Der Fluss bildet die Grenze nach Sambia, wo Bergketten im Landesinneren einen wunderbaren Hintergrund bilden. Die Landschaft ist besonders schön.
Eine Besonderheit sind auch hier die Fußsafaris. Hier dürfen Safaris sogar ohne Begleitung durch einen Ranger zu Fuß durchgeführt werden. Wenn ihr nicht sehr erfahren im Busch seid, würden wir Euch aber die Begleitung eines Rangers oder einer Rangerin an das Herz legen. Die Wildtiere in Mana Pools sind an die Gegenwart von Menschen zu Fuß in ihrer Umgebung gewöhnt und lassen Menschen besonders nah an sie herankommen. Ikonisch sind auch die Elefantenbullen, die sich auf ihre Hinterbeine stellen, um an besondere Früchte hoch in den Bäumen zu kommen.
Die alten natürlichen Wälder in Mana Pools erinnern an Kathedralen. Das Licht in diesen Wäldern ist ganz besonders und ein Freude für alle Menschen, die Fotografie lieben.
Lake Kariba und der Matusadona Nationalpark
Der Kariba ist ein gigantischer Stausee
Ein weiteres Reiseziel in Simbabwe ist der Lake Kariba. Der Kariba See ist der größte von Menschenhand geschaffene Stausee der Welt. Er ist in den 1950er Jahren durch die Stauung des Sambesi entstanden. Der Kariba Stausee versorgt ganz Simbabwe mit Strom. Auf dem Kariba See werden Fahrten auf Hausbooten veranstaltet und es gibt verschiedene Lodges an seinem Ufern. Am Ufer des Lake Kariba liegt der Matusadona Nationalpark.
Weitere Reiseziele in Simbabwe sind der landschaftlich reizvolle Matobos Nationalpark, der von bizarre Steinformationen dominiert wird. Hier kann man wandern gehen, viele Zeugnisse der San Kunst besichtigen und als besondere Attraktion kann man Nashörnern nah kommen, die hier rund um die Uhr von Rangern bewacht werden.
Weniger bekannt ist der Gonarezhou Nationalpark ganz im Süden des Landes mit seinen steilen Klippen, den Chilo Cliffs.
Great Zimbabwe
Hier kann man die steinernen Überreste der einzigen erhaltenen afrikanischen Hochkultur aus dem Mittelalter – die Ruinen von Great Zimbabwe – besichtigen.
Erfahrene Reisende können Simbabwe auch auf eigene Faust bereisen, auf Grund der weiten Strecken und teilweise schwierigen Straßenverhältnisse ist dies nicht immer so einfach. Transfers per Fahrzeug und Kleinflugzeug sind daher weitaus üblicher.

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